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Apr
2018
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Influencermarketing- Was ist ein Mediakit?

Hallo Ihr Lieben,

vor einigen Wochen habe ich Euch ausführlich erzählt, was Influencermarketing eigentlich genau bedeutet. Erinnert Ihr Euch? Influencermarketing ist ein wichtiger (und zugleich auch mein liebster) Teil meiner Tätigkeit als Social Media Managerin. Wer den Beitrag verpasst hat, kann einfach hier klicken! Da ich neben der Arbeit mit meiner jungen Social Media Agentur pukingunicorn auch als Bloggerin und Model arbeite, kenne ich die Branche buchstäblich von allen Seiten ;) Heute möchte ich das Thema Influencermarketing daher noch einmal von einer anderen Perspektive beleuchten, nämlich aus der Sicht der Blogger.
Wie wird man vom einfachen Blogger zum begehrten Influencer und müssen sich Blogger eigentlich auch bewerben? Zunächst einmal: Ja! Ob Ihr es glaubt oder nicht, auch Blogger schicken Bewerbungen raus. Jeder professionelle Blogger braucht ein ansprechendes Media Kit! Nur so kann er potenzielle Kunden überzeugen und langfristig Erfolg haben. Das Ganze sieht dann aber ein wenig anders aus als eine klassische Bewerbung. Während Modelle sich beispielsweise mit Sedcards bewerben, haben Blogger diese sogenannten Media Kits.

Im Rahmen seines Media Kits stellt ein Blogger sich, sowie seine Themen und Kanäle vor. Er beschreibt seine Zielgruppe und schlüsselt auf, wer seine Leser sind, woher sie kommen, wie alt sie sind und ob sie überwiegend männlich oder weiblich sind. Auch Traffic-Daten und und bereits zustande gekommene Kooperationen mit Unternehmen können im Media Kit Erwähnung finden.

Das Motto bei der Erstellung eines Media Kits sollte in jedem Fall lauten: Qualität statt Quantität! So ein Media Kit muss nämlich auch beim schnellen Überfliegen überzeugend wirken! Denn aus Erfahrung kann ich sagen, dass PR-Agenturen und mögliche Auftraggeber häufig nicht viel Zeit haben ;) Unternehmen sollten mithilfe des Media Kits also innerhalb kürzester Zeit ein klares Bild über die Eignung eines Bloggers als potentielle Werbefläche bekommen.

In meinem Media Kit habe ich mich und meine Schlüsselkompetenzen relativ kompakt beschrieben und klar kommuniziert, was ich meinen Kunden so alles bieten kann! Mein Blog ist ein persönlicher Mode- und Lifestyle-Blog mit Fokus auf die Bereiche Fashion, Lifestyle, Sport, Reisen und Food. Lest selbst ;)
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Rückseite:

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Hier seht Ihr ein paar meiner alten Prints. Links seht ihr das Mediakit mit allen Daten und Fakten. Rechts seht ihr das 10-seitige Faltblatt mit Details über den Blog, Kooperationspartner und meinen Produktionen.

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Das10-seitige Faltblatt – Hier werden alle Themen des Blogs im Detail vorgestellt. Der Kunde erhält Informationen über bisherige Kooperationspartner und die Contentproduktion.

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Die konsequente Umsetzung meiner Corporate Identity war mir auch bei meinem Media Kit besonders wichtig, daher habe ich es gemeinsam mit meinem Team pukingunicorn entwickelt. Eine ansprechende CI sollte sich im Optimalfall wie ein roter Faden durch all Eure Dokumente ziehen. Hier hat mein Team seine Aufgabe ganz schön gut gemacht ;) Das Media Kit passt hervorragend zu mir und meinem Blog! Das Entscheidende dabei: Es spiegelt auch optisch meine Stärken und Besonderheiten als Bloggerin wieder.

Ich habe mich damals für ein Faltblatt entschieden, als man Bewerbungen noch per Post verschickt hat ;) Als Blogger würde ich Mediakits heute aber generell nur noch digital versenden.
Professionalität ist dabei das A und O! Jeder Blogger sollte natürlich seine persönlichen Kernkompetenzen besonders hervorheben. Ich selbst produziere für meinen Blog zum Beispiel ausschließlich mit Shootingteam. Als Social Media Managerin, die mit ihrer Agentur groß angelegte Contentproduktionen realisiert, ist mir der Content natürlich besonders wichtig. Daher kann ich einfach nicht anders ;) Wenn ich für ein Placement also entsprechend honoriert werden möchte und schönen Content abliefere, dann muss ich mich auch hochwertig und ästhetisch ansprechend bewerben. Logisch, oder?
Natürlich arbeite ich für meinen Blog anders als für meine Kunden. Denn der Kunde ist König ;) Er erhält ein perfekt auf seine Anforderungen zugeschnittenes Paket meiner Dienstleistungen. Dennoch möchte ich mit meinem Blog bereits deutlich machen, dass Kunden bei mir mit qualitativ hochwertigem Content rechnen können. Dank meiner Tätigkeit als Vollzeitmodel kenne ich ja die besten Akteure der Branche :)

Als Vollzeitmodel weiß ich, wie viel Zeit und Aufwand hinter gut produziertem Content stecken und gebe meine Fotos daher grundsätzlich nicht „einfach so“ mit raus. Ich würde mir ja sonst meinen eigenen Job kaputt machen. Wo früher noch Models gebucht und entsprechend honoriert wurden, bekommen die Kunden bei Kooperationen mit Influencern heute alles doppelt und dreifach oben drauf geschenkt.

Liebe Blogger da draußen, nehmt Euch deshalb bitte in Acht vor all den Barter-Deals! Lasst Euch lieber nicht mit Ware bezahlen, da Ihr auch diese steuerlich geltend machen müsst. Ein geschenkter Bikini ist kein angemessener Gegenwert für Euren Aufwand und Nebenkosten! Und wenn Ihr euch vergüten lasst, so gebt die Bilder Eures Shootings nicht einfach umsonst raus. Ich gebe meinen Kunden immer die Möglichkeit, meine Bilder nach der Produktion zusätzlich auch für ihre eigenen Unternehmensseiten zu erwerben. Je nach Buyout berechne ich dann den Preis.
Barter Deals lohnen sich für mich steuerlich meist nicht. Hinzu kommt die Tatsache, dass natürlich auch mein Produktionsteam für seine Arbeit honoriert werden muss. Auf diesen Kosten bleibe ich dann sitzen… Und schlechter oder billig produzierter Content kommt für mich einfach nicht in die Tüte! Also: Wenn Eure Kunden Qualität und Reichweite möchten, dann müssen Sie für das Placement zahlen :)!!!
Wie seht Ihr das?

Eure

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